War ich etwa angekommen?

Eine Frage, die ich mir jetzt stelle: Wollte ich das alles? War das so geplant? Hat es wer oder was, so vorbestimmt? Ich bin nicht gläubig, hatte nie den Hang zu einen Gott. War es Schicksal? Diese Fragen muss jeder für sich selber beantworten. Ich kann mir nicht vorstellen, jemand anderem diese Verantwortung aufzubürden, weil jeder für sich und sein Leben selbst verantwortlich ist. Meinungen helfen dabei aber das was man tut hat man selber zu verantworten. So nun waren wir 6 Monate zusammen sie hatte wieder Arbeit/Ausbildung bei einer großen Versicherung. Es war der erste Sommer, den wir zusammen verbrachten. Wir hatten jede Nacht miteinander verbracht. Einen Tag bei mir in meiner Wohnung und einen bei ihr zu Hause. Sie lebte und lebt noch bei ihren Eltern, die mich auch toll aufgenommen hatten. Ich hatte nen guten Draht zu ihrem Bruder. Ich war immer und überall dabei wenn sich ihre Familie getroffen hat. Geburtstage, Feiertage und so weiter. Ich war immer dabei. Man sah mich als mittlerweile als Mitglied der Familie an. Wieder verstrichen Wochen und Monate. Weihnachten, Silvester und schon waren wir ein Jahr zusammen. Wir haben uns an Weihnachten und Geburtstagen beschenkt und naja die drei Worte wurden auch noch gesagt.Ich kam auf die Idee, jetzt brauch ich ein Haustier. Ich hatte ja immer noch meine Wohnung. An der Schlaf Situation hatte sich noch nicht viel geändert. Einmal bei mir einmal bei ihr. Ich legte mir Kaninchen zu. Drei Stück. Baute ihnen ein Zuhause und wir waren sozusagen nun zu fünft in meiner doch sehr beschaulichen aber kleinen Wohnung. Ich hatte Platz keine Frage. Aber nun schliefen wir immer öfter bei mir und es begann ein Zusammenleben. Sie hatte meine Ordnung und Sauberkeit, was meine Wohnung angeht, akzeptiert und sich noch dran gehalten...zu helfen. Noch... war das schön... aber naja. Jetzt, wo ich das alles nieder schreibe, um es wie schon erwähnt zu verarbeiten kommt mir der Gedanke, dass ich das alles sehr blauäugig gesehen hatte... jetzt war es liebe oder? Das Leben war gut, bequem und einfach.

29.11.15 14:41, kommentieren

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Wie alles begann

Ich war 24 Jahre alt, hatte schon viel erlebt und einiges durchgemacht war gefühlsmäßig sehr weit unten hab es dennoch geschafft, mir mein eigenes Leben aufzubauen. Hab einen tollen Job und meine erste eigene Wohnung. Endlich unabhängig stolz und zufrieden ich hab neben bei in einer Disco gejobbt aber nicht wegen des Geldes oder Beliebtheit zu erlangen, ich wollte nur beschäftigt sein vielleicht neue Leute kennen lernen. Es war der 1. Oktober 2012, der Tag an dem ich mein eigenes Zuhause betrat es war und ist perfekt für einen jungen aufgeschlossen Single mit 24 ich konnte tun und lassen was ich wollte ich musste jeden Tag, jede Woche, jeden Monat dafür sorgen, dass ich was zu Essen hatte. Ich brauchte noch Internet und Telefon.Alles war perfekt. Na gut, ich schlief eine Zeit lang auf einem sehr unbequemen Schlafsofa, aber naja irgendwann werde ich mir ein richtiges Bett zulegen. Die Wochen verstrichen die ersten Mieten waren bezahlt es blieb sogar was über und ich hab in meinem neuen Leben Urlaub gemacht ich bin mit meinen kleinen Bruder nach Berlin gefahren und da mit ein paar Freunden und Bekannten Silvester zu feiern, um erfolgreich und mit gutem Vorsatz in das neue Jahr zu starten. 2013 das neue Jahr hatte viele Überraschungen für mich parat. Dieses Jahr war noch gar nicht mal so alt, da kam die erst Überraschung, auf die ich nicht gefasst war. Ich hatte auf einmal ein Date. Diese Frau war attraktiv ja auch ein wenig interessant, kam aus eine sehr kleinen Ortschaft in der Nähe, obwohl es von mir aus keine 10 Kilometer weit weg ist kannte ich dieses Nest nicht. Um ehrlich zu sein war mir das auch erst mal egal. Erst mal - wie es so ist, lernte man sich kennen und ja... ich war erst mal glücklich jemanden zu haben. Es war eine Fernbeziehung am Anfang, womit ich erst mal so mit zufrieden war. FERNBEZIEHUNG??? 10 Kilometer???Ja eine Fernbeziehung deswegen, weil sie wo anders eine Ausbildung machte und das waren dann ca. 100 km darum eine Fernbeziehung. Ich sah sie deswegen nur über Skype und einmal an den Wochenenden. Allso war es eine lange Kennlernphase. Ich wusste schnell, dass ich ihr Traummann bin. Ich konnte das nicht wirklich erwidern aber ich dachte mir, es kommen die Gefühle sobald wir länger zusammen leben. Dann kam der Tag an dem ich nicht ehrlich wahr. Sie hat mich gefragt, ob sie ihre Ausbildung abbrechen sollte, weil sie mir nahe sein wollte. Sie dachte es könne mit uns so weiter gehen. Ich sah das nicht so und wollte es eigentlich beenden, ihr zu Liebe. Trotzdem hat sie dann die Ausbildung abgebrochen und wir hockten nun fast jeden Tag aufeinander. Und dann man ER. Der Alltag. Ich muss zugeben es war angenehm und die Sympathie stiegt in mir. Trotzdem gab es Momente, wo es nur nervte, wenn sie in der Nähe war. Dennoch war es schön jemanden zu haben, dem man viel erzählen konnte. WAR ES LIEBE??? Liebe ist doch dieses Gefühl, dass alles passt, vollkommene Zufriedenheit. Jetzt wo ich dies Zeilen schreibe, um das alles zu verarbeiten, muss ich sagen, damals, ja es war schön und gut aber Liebe? Geliebt zu werden ist dann doch etwas anders, als selber diese tiefen Gefühle zu empfinden. Immerhin gab es mir eine Sicherheit im Leben...

29.11.15 14:40, kommentieren